Die Städtchen im Inneren Istriens

In den ersten Jahrhunderten des früuhen Mittelalters drangen verschiedene barbarische Stämme in Istrien ein. Während sich Avaren und Langobarden nicht länger aufhielten, breiteten sich Slawen über die ganze Halbinsel aus und besetzten viele Teile des Halbinselinneren.

788 wurde Istrien zu einem Teil Fränkischen Reiches. Die neuen Herrscher führten das Feudalsystem ein und förderten auf die städtischen Besitzungen die Besiedlung von Slawen, womit die Städte ihre noch aus der römischen Zeit geerbte Selbstverwaltung verloren. Während sie an Macht verloren, wuchs jene der Kirche, die sich auf die fränkischen Herrscher stützte.

Nach dem Zerkleinerung und schließlich dem Zusammenbruch des Fränkischen Reiches gehörte Istrien zunächst zum Italienischen Königreich, später, 952, zum Bayerische Herzogtum und 976 dem Herzogtum Kärnten. Im 11. Jh. wurde Istrien zu Selbstverwaltungsbezirk unter der Jurisdiktion der aquileianischen Patriarchen und einer deutschen feudalistischen Familie. Die unterschiedlichen Interessen der Kirche, der Venezianischen Republik und deutscher Adeliger führten zu neuen Konfrontationen, Plünderungen und Zerstörungen, worunter die unbeschützten einheimischen Bauern am meisten zu leiden hatten.

Die Miniturstädte im Inneren Istriens liegen hauptsächlich an den Hügelspitzen, weil eine solche Lage einst natürlichen Schutz bedeutete. Einige von ihnen hatten außer Stadtmauern auch Türme und bewegbare Brücken, die sie vor Angriffen der benachbarten Feudalherren oder Venedigs zusätzlich schützen sollten.

Innerhalb dieser mittelalterlichen Ansiedlungen, die von Außen wie Festungen wirken, gab es ein Netz gewundener, den Stadtmauern folgender Straßen. Zentrum des Lebens waren Kirche und Stadtplatz.

Die Stadtlogen als Form gibt es in solchen Städtchen erst seit Ende Mittelalters, als die urbane Kultur stärker wird. Sie waren Orte, auf denen sich die Stadtbürger versammeln und Stadtväter die wichtigen Entscheidungen treffen. In allen Formen des öffentlichen Lebens spielen sie eine große Rolle. Falls sie sich außer Stadtmauern befanden, dieneten sie als Zufluchtsort den Reisenden, wenn das Stadttor geschlossen war.

Email

Internationales Lob für Istrien

  • Best Olive Oil Region in the world 2016 and 2017

  • 10 Best European
    Wine Destinations 2016

  • 10 Best Wine Travel Destinations 2015

  • World's 2nd Best Olive Oil Region 2010 - 2015

  • Top 10 Valentine's Day Retreats 2014

  • Best Wine Regions for Winter and Spring Travel 2014

Neben der umfangreichen medialen Abdeckung in Zeitschriften wie etwa dem National Geographic Traveler und der Huffington Post, sowie in angesehenen touristischen Führern wie etwa dem Lonely Planet, setzen internationale Journalisten und Reiseveranstalter das Lob an Istrien und dessen Angebot fort, indem sie es unter die besten mondänen Destinationen einordnen.

Buchungen