Istrien top 5

Top 5 der furchteinflößendsten Legenden von Istrien

Vampire, Hexen, Riesen, berüchtigte Piraten und blutige Schlachten. Entdecken Sie die Orte, mit denen die dunkelsten istrischen Legenden verbunden sind!

Die tausendjährige istrische Geschichte verbirgt viele mysteriöse Legenden. Für Sie haben wir diejenigen ausgewählt, die Ihnen das Blut in den Adern gefrieren lassen.

1. Der Vampir Jure Grando
Jure Grando war der erste europäische Vampir und die Legende über ihn stammt aus Kringe, einem kleinen Ort in der Nähe von Tinjan.

kringaJure Gradno starb 1656 und wurde auf dem örtlichen Friedhof beigesetzt. Kurz nach der Beerdigung begann der Verstorbene den Bewohnern des Dorfes zu erscheinen, indem er an ihre Türen klopfte. Jedes Haus, das Grando besuchte, sollte von einem großen Unglück heimgesucht werden - dem Tod eines der Hausbewohner.

Grando hat das Dorf ganze 16 Jahre lang terrorisiert, bevor die Dorfbewohner schließlich beschlossen haben, etwas zu unternehmen. So versammelte der Bürgermeister Miho Radetić eines Tages neun kräftige Bauern und nahm sie mit auf den Friedhof, um die Leiche von Jura auszugraben und sie mit einem Weißdornpfahl zu durchbohren.

Mit Fackeln und Kruzifixen bewaffnet kamen die Bauern am Grab an, öffneten es und waren entsetzt. Sie fanden das Gesicht des Toten mit roten Wangen und verziert mit einem unheimlichen Lächeln vor.

Neun der Männer flohen. Später kehrten Sie trotzdem noch einmal auf den Friedhof zurück und zwar in Begleitung eines Priesters, der über dem Leichnam des Vampirs betete. Die Bauern versuchten vergeblich, den Weißdornpfahl in Grandos Brust zu bohren. Letztendlich schlug ihm einer der Bauern mit einer Axt den Kopf ab. Von diesem Moment an erschreckte Jure Grando nicht mehr die Bewohner von Kringe.

morgan2. Kapitän Morgan
Die Legende besagt, dass der berüchtigte Pirat, Kapitän Henry Morgan, seinen Schatz in der uralten istrischen Burg Dvigrad versteckte, als er vor den Engländern floh.
Morgan verbreitete Furcht und Schrecken in der Karibik, und seinen riesigen Schatz brachte er zusammen, indem er Schiffe in der Nähe von Kuba, Cartagena und Granada überfiel.

Aus unbekannten Gründen verscherzte er es sich mit den Engländern, die beschlossen haben, ihn zu fangen und zu verhaften. Der geschickte Seemann Morgan wollte seinen Schatz nicht so leicht aufgeben, also beschloss er, ihn zu verstecken. Er segelte in den Lim-Kanal und machte sich auf die Suche nach dem idealen Versteck für den Schatz, das er schließlich in den Ruinen der verlassenen Burg Dvigrad fand.

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vjestica mare3. Die Hexe Mara aus Svetvinčenat
Im Jahr 1632 wurde die Kräutersammlerin aus Svetvinčenat Mara Radolovich von ihren Mitbürgern beschuldigt, eine Hexe zu sein und einen Vertrag mit dem Teufel geschlossen zu haben.

Obwohl sie bis vor kurzem noch ihre Mitbürger mit ihren Kräutern behandelt und geheilt hatte, wurde sie dazu verurteilt, im Hof der Burg Grimani-Morosini verbrannt zu werden. Eine andere Version der Legende besagt, dass Mara verurteilt wurde, weil sie die heimliche Geliebte eines wohlhabenden Adligen war. Über ihre Verbindung durfte man nichts erfahren, also endete die unglückliche Mara auf dem Scheiterhaufen.

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4. Veli Jože
Die Legenden besagen, dass in der Vergangenheit viele Riesen in Istrien gelebt haben, die von den Zwergen aus Boshaftigkeit vergiftet wurden, jedoch ließen sie in jeder Stadt einen solchen zurück, um ihnen zu dienen. Die Giganten erledigten die härtesten Jobs, bauten die Städte auf den Hügeln, im Gegenzug aber erhielten sie nur Hohn und Spott.

Veli Joža diente den Einwohnern von Motovun. Manchmal schüttelte der Riese den Glockenturm der Stadt, um seinen bösen Besitzern einen Streich zu spielen.
Eines Tages schickten sie ihn nach Venedig. Auf dem Schiff lernte er den Galeoten Ilija kennen, der ihm die Bedeutung der Freiheit erklärte.

Die Galeere verschwand im Sturm, aber Joža rettete sich und beschloss, die anderen Riesen davon zu überzeugen, zu rebellieren. Aber die Rebellion kam nicht zustande, denn die gewieften Zwerge hatten die Riesen mit Gold und Wein bestochen. Und so kehrten alle Riesen außer Veli Joža in ihre Städte zurück und wurden wieder Sklaven. Veli Joža zog sich in die Berge zurück und beschloss, auf einen besseren Moment für die Freiheit zu warten.

Vielleicht wartet er noch immer, versteckt auf einem Hügel mit Blick auf das Tal des Flusses Mirna.

epulon5. Die Legende über den letzten histrischen König Epulon
Im zweiten Jahrhundert v. Chr. regierten auf der istrischen Halbinsel die Histrier, einer der illyrischen Stämme. Die Römer versuchten mehrmals, Istrien zu erobern, aber die Soldaten betranken sich immer, weil die Histrier leere Häuser voller Wein zurückließen.
Schließlich schickten die Römer eine starke Armee, die die histrischen Soldaten, die vom König Epulon angeführt wurden, bis ganz in den Süden von Istrien vertrieb, genauer gesagt bis zur Festung Nezakcij in der Nähe des heutigen Pula.

Monatelang hielten die Histrier den Angriffen der Eroberer stand. Aber als die Römer den Fluss umleiteten, erkannten die Histrier, dass sie in der Festung verdursten würden.

Um sich den Römern nicht lebend zu ergeben, kletterten König Epulon, seine Familie und seine Gefährten hoch auf die Mauern und rammten sich Schwerter in ihre Brust.

Dieses Ereignis beeindruckte sogar Julius Caesar, der darüber in seinen Memoiren schrieb.

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